E-Auto-Prämie 2026 berechnen
Die neue E-Auto-Förderung 2026 staffelt sich nach Einkommen, Kindern und Fahrzeugtyp. Wähle deine Werte und sieh sofort, wie viel dir zusteht – dann übernimm den Betrag direkt in den Leasingrechner.
Warum sich 5 Minuten Recherche lohnen
Bis zu 6.000 € Zuschuss für ein neues Elektroauto – aber nur, wenn dein Haushaltseinkommen unter der Grenze liegt. Die gute Nachricht: Entscheidend ist nicht dein Bruttolohn, sondern das zu versteuernde Einkommen (zvE). Das liegt bei den meisten Haushalten deutlich niedriger. Viele, die sich für „zu reich“ halten, sind tatsächlich förderberechtigt.
Die Förderung gilt für reine Elektroautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV/EREV). Der Betrag sinkt mit steigendem Einkommen und steigt mit jedem Kind unter 18 im Haushalt. Als Nachweis dient der Durchschnitt der beiden aktuellsten Steuerbescheide.
Deine Förderung in 3 Klicks
Wähle Fahrzeugtyp, Kinder und Einkommensstufe. Der Rechner zeigt dir sofort den voraussichtlichen Förderbetrag – rechts siehst du die vollständige Staffelung im Überblick.
Fahrzeugtyp
Kinder unter 18 im Haushalt
Zu versteuerndes Haushaltseinkommen (zvE)
Deine voraussichtliche Förderung
Basierend auf der geplanten E-Auto-Förderung 2026. Antragstellung voraussichtlich ab Mai 2026. Alle Angaben unverbindlich.
Die Einkommensgrenzen im Überblick
Die Förderung endet nicht bei einer festen Grenze – sie ist gestaffelt. Je niedriger das zvE, desto höher der Zuschuss. Kinder erhöhen die Obergrenze um je 5.000 €.
| zvE (Haushalt) | 0 Kinder | 1 Kind | 2+ Kinder |
|---|---|---|---|
| bis 45.000 € | 5.000 € | 5.500 € | 6.000 € |
| 45.001 – 60.000 € | 4.000 € | 4.500 € | 5.000 € |
| 60.001 – 80.000 € | 3.000 € | 3.500 € | 4.000 € |
| 80.001 – 85.000 € | – | 3.500 € | 4.000 € |
| 85.001 – 90.000 € | – | – | 4.000 € |
Werte für reine Elektroautos (BEV). Bei Plug-in-Hybriden liegt die Förderung je Stufe 1.500 € niedriger.
Das große Missverständnis: Brutto ≠ zvE
Die häufigste Fehleinschätzung: „Wir verdienen zusammen 100.000 € – dann bekommen wir sicher nichts.“ Falsch. Die Förderung richtet sich nicht nach dem Bruttolohn, sondern nach dem zu versteuernden Einkommen. Das ist der Betrag, der nach Abzug von Werbungskosten, Vorsorgeaufwendungen und Sonderausgaben übrig bleibt – und der steht auf deinem Steuerbescheid.
Bei Paaren wird das gemeinsame zvE herangezogen (Durchschnitt der beiden aktuellsten Steuerbescheide, max. drei Jahre alt). Ein Ehepaar mit 100.000 € Brutto kann leicht unter der 80.000-Euro-Grenze landen.
Beispiel: Ehepaar, 1 Kind
Bruttoeinkommen ist nicht gleich zu versteuerndes Einkommen!
Ergebnis: Trotz 100.000 € Brutto liegt das zvE bei rund 78.000 € – und die Familie erhält 3.500 € Förderung für ein reines E-Auto. Schau auf deinen letzten Steuerbescheid, bevor du die Förderung abschreibst.
Vom Bruttolohn zum zvE – Schritt für Schritt
Das zu versteuernde Einkommen ist weder dein Brutto- noch dein Nettolohn, sondern eine eigene Kenngröße, die das Finanzamt auf Basis deiner Steuererklärung ermittelt. Im Kern folgt die Berechnung einem festen Schema: Von der Summe aller Einkünfte werden schrittweise bestimmte Abzugsbeträge abgezogen.
Vereinfachtes Berechnungsschema für Arbeitnehmer
Werbungskosten sind alle Ausgaben, die dir im Zusammenhang mit deinem Job entstehen – von der Pendlerpauschale über Fachbücher bis zur Berufskleidung. Jeder Arbeitnehmer bekommt automatisch eine Pauschale von 1.230 €; wer höhere Kosten nachweist, setzt mehr ab.
Vorsorgeaufwendungen umfassen deine Pflichtbeiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Sie machen bei den meisten Angestellten den größten Abzugsposten aus und werden fast vollständig berücksichtigt.
Sonderausgaben – etwa Spenden, Kirchensteuer oder Beiträge zur Riester-Rente – werden zusätzlich abgezogen. Wer keine nachweist, erhält eine Pauschale von 36 € (72 € bei Zusammenveranlagung).
Im Ergebnis liegt das zvE bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalt oft 15–25 % unter dem Bruttolohn. Das ist der Grund, warum viele Familien förderberechtigt sind, obwohl sie sich auf den ersten Blick „über der Grenze“ wähnen.
Wo steht das zvE auf dem Steuerbescheid?
Deinen Steuerbescheid erhältst du vom Finanzamt, nachdem du deine Einkommensteuererklärung abgegeben hast. Der Bescheid ist in der Regel zwei bis drei Seiten lang und gliedert sich in mehrere Abschnitte.
Den für die E-Auto-Förderung relevanten Wert findest du im Abschnitt „Besteuerungsgrundlagen“. Dort schlüsselt das Finanzamt auf, wie es von deinen Einkünften zum zvE gekommen ist – inklusive aller anerkannten Abzüge. Die Zeile „zu versteuerndes Einkommen“ enthält genau den Betrag, den du für die Förderprüfung brauchst.
Kein aktueller Bescheid zur Hand?
- Online-Rechner nutzen: Das Bundesfinanzministerium bietet einen kostenlosen Einkommensteuerrechner, mit dem du dein zvE schätzen kannst – ideal, um vorab zu prüfen, ob du förderberechtigt bist.
- Steuererklärung nachholen: Du kannst deine Steuererklärung bis zu vier Jahre rückwirkend abgeben. Für die Förderung werden die beiden aktuellsten Bescheide (maximal drei Jahre alt) gemittelt.
- Steuersoftware: Programme wie WISO Steuer oder Taxfix berechnen das zvE automatisch, bevor du die Erklärung abschickst – praktisch als Vorab-Check.
Tipp für Paare: Bei der E-Auto-Förderung wird das gemeinsame zvE beider Partner herangezogen – der Durchschnitt der zwei jüngsten Steuerbescheide. Stellt sicher, dass beide Partner aktuelle Bescheide haben, um den Nachweis reibungslos zu erbringen.
zvE gezielt senken – und höhere Förderung sichern
Wer knapp über einer Einkommensstufe liegt, kann mit wenigen legalen Stellschrauben in eine günstigere Förderstufe rutschen. Schon ein paar hundert Euro weniger zvE können den Unterschied zwischen 3.000 und 4.000 € Förderung ausmachen.
Die wichtigsten Hebel für Arbeitnehmer
0,30 € pro Kilometer einfache Strecke zur Arbeit, ab dem 21. Kilometer sogar 0,38 €. Bei 30 km und 220 Arbeitstagen senkt das allein dein zvE um rund 2.500 €.
6 € pro Tag im Homeoffice, maximal 1.260 € pro Jahr (210 Tage). Kein Nachweis nötig – einfach in der Steuererklärung angeben. Achtung: An Homeoffice-Tagen entfällt die Pendlerpauschale.
Laptop, Monitor, Schreibtisch, Fachbücher – alles, was du beruflich nutzt, ist absetzbar. Einzelstücke bis 800 € netto kannst du direkt im Anschaffungsjahr komplett absetzen.
Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge oder zum Riester-Vertrag mindern dein zvE direkt. Das spart nicht nur Steuern, sondern kann gleichzeitig die Förderstufe verbessern.
Spenden an gemeinnützige Organisationen und bestimmte Mitgliedsbeiträge (z. B. Gewerkschaft) sind als Sonderausgaben voll abzugsfähig.
Wichtig: Steuererklärungen können bis zu vier Jahre rückwirkend abgegeben werden. Wenn du bisher keine Erklärung gemacht hast, verschenkst du möglicherweise nicht nur Steuererstattungen, sondern auch Förderchancen. Die beiden aktuellsten Bescheide zählen – also lohnt es sich, jetzt noch für die Vorjahre nachzureichen.
Zusammenveranlagung und Splittingtarif – Vorteil für Paare
Verheiratete und eingetragene Lebenspartner können ihre Steuererklärung gemeinsam abgeben (Zusammenveranlagung). Dabei werden beide Einkommen addiert und anschließend durch den sogenannten Splittingtarif besteuert – vereinfacht gesagt wird das gemeinsame Einkommen steuerlich so behandelt, als würde jeder Partner die Hälfte verdienen.
Für die E-Auto-Förderung bedeutet das: Die Einkommensgrenze von 80.000 € (bzw. 85.000 oder 90.000 € mit Kindern) gilt für das gemeinsame zvE des Haushalts, nicht pro Person. Das ist ein Vorteil, denn durch die Zusammenveranlagung kann das gemeinsame zvE niedriger ausfallen, als wenn beide Partner einzeln veranlagt würden – besonders wenn ein Partner deutlich mehr verdient als der andere.
Beispiel: Unterschiedliche Gehälter
Partner A verdient 70.000 € brutto, Partner B 20.000 €. Gemeinsam: 90.000 € brutto. Nach Abzug von Werbungskosten, Vorsorge und Sonderausgaben liegt das gemeinsame zvE bei ca. 68.000 € – Stufe 60.001–80.000 €. Bei Einzelveranlagung könnte Partner A allein schon über der 80.000-Euro-Grenze liegen und den Förderanspruch verlieren.
Praxis-Tipp: Prüft vor der Antragstellung, ob die Zusammenveranlagung für euch günstiger ist. In den meisten Fällen spart der Splittingtarif nicht nur Steuern, sondern eröffnet auch den Zugang zu einer höheren Förderstufe. Den Wechsel der Veranlagungsart könnt ihr bis zur Bestandskraft des Steuerbescheids vornehmen.
Förderung in die Leasingkosten einrechnen
Du weißt jetzt, wie viel Förderung dir zusteht. Der nächste Schritt: Trage den Betrag in den Leasingrechner ein und sieh, wie er deine monatliche Gesamtbelastung senkt – inklusive Versicherung, Strom, Wartung und THG-Prämie.
Zum LeasingrechnerE-Auto-Förderung 2026: das Wichtigste auf einen Blick
Die neue Kaufprämie für Elektroautos richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen, nicht nach dem Bruttolohn. Je nach Einkommensstufe, Fahrzeugtyp und Kinderanzahl liegt der Zuschuss zwischen 1.500 und 6.000 €. Kinder unter 18 erhöhen die Einkommensobergrenze um je 5.000 €.
Mit dem Rechner auf dieser Seite findest du in Sekunden heraus, ob und wie viel Förderung dir zusteht. Den Betrag kannst du direkt in den Leasingrechner übernehmen und siehst sofort, wie er deine monatlichen Gesamtkosten senkt – transparent und auf den Cent genau.